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CC NEWSFLASH: Pressemitteilung der Polizei: Mord an Faruk M.

Lädt in nächster Zeit nicht mehr zum heimlichen
Schäferstündchen im Park ein: der Fundort der Leiche

(von Skye Robertson) Vermutlich bereits am 28. Mai gegen 22.00 Uhr fiel Faruk M. einem Mord zum Opfer. Der 48jährige starb mit grosser Wahrscheinlichkeit in Folge eines tödlichen Kopfschusses zwischen die Augen. Das Opfer wies eine weitere Schusswunde im Genitalbereich sowie Kratzspuren vom Brustkorb zum Bauchbereich auf, die von einem Messer herrühren könnten. 

Die Polizei geht davon aus, dass der Fundort in der Höhle des Stadtparks nicht der Tatort ist. Zuletzt sei Faruk M. laut Zeugenaussagen im Motel gesehen worden. Wenige Stunden, nachdem er dieses verlassen hatte, wurde seine Leiche entdeckt. 

Bisherigen Ermittlungserkenntnissen zufolge besteht gegen Faruk M. der dringende Tatverdacht der Körperverletzung, Freiheitsberaubung sowie (versuchten) Vergewaltigung. Die Polizei schliesst aufgrund der Tötungsart daher nicht aus, dass es sich in diesem Mordfall um einen Racheakt eines oder mehrerer Opfer handeln könnte. 

CC NEWSFLASH: Die wichtigsten Kurzmeldungen der Woche

► FRAUENMÖRDER IST FREI: Bleiben Sie besser zuhause ◄

Vor wenigen Stunden wurde der mehrfache Serienmörder (wir berichteten) Collin M. alias James H. aufgrund eines fehlenden Ersuchs auf Haftverlängerung auf freien Fuss gesetzt. Mehr als 20 Frauenmorde gehen auf das Konto von Collin M. Eine öffentliche Stellungnahme der involvierten Behörden steht noch aus. Die Redaktion empfiehlt der Bevölkerung, zuhause zu bleiben, oder aber sich nur in Kleingruppen von mindestens 20 Mann an ausschliesslich gut ausgeleuchteten und besuchten Plätzen aufzuhalten.



► HINRICHTUNG: Unbekannter mit Kopfschuss getötet ◄

Am gestrigen Abend wurde bisherigen Informationen zufolge ein Unbekannter vor dem Diner mit einem Kopfschuss ermordet. Zum Zeitpunkt anwesende Diner-Besucher zeigten sich geschockt. Zwei Täter seien geflüchtet. Fraglich ist noch, ob der Anschlag wirklich dem Unbekannten, oder aber der neuen Diner-Pächterin Sammy galt. Es gibt ausserdem Hinweise auf eine angebliche Leichenfledderin.



► RÜCKTRITT: Klinikleitung und Stellvertretung geben Posten auf ◄

In einer kürzlich gesendeten Radiodurchsage wurde die Amtsniederlegung der beiden Ärzte Rych und McKenzie verkündet. Zu den Auslösern für diesen Schritt liegen keine offiziellen Erklärungen vor. Die Vermutung liegt nahe, dass die schweren Vorwürfe der jüngsten Zeit diese Entscheidung beeinflusst haben. 
Unbestätigten Quellen zufolge seien beide zwar festgenommen, die Haftbefehle jedoch gegen eine Kaution von 10.000 US$ ausgesetzt worden. Derweil sucht das Hospital händeringend nach Kandidaten, die sich der schwierigen und anspruchsvollen Arbeit als Klinikleitung gewachsen fühlen und die nötige Zeit mitbringen, dieser gerecht zu werden.



► PRIVATARMEE: Praxis von Dr. Schneider baut eine Bürgerwehr auf ◄

Nach einer Fusionierung mit Prof. Steele und erhöhten Kapitaleinlagen durch Spendengelder scheint Dr. Schneider auf verstärkte Sicherheit zu setzen. Aus der Bevölkerung wird von uniformiertem Wachpersonal berichtet, welches an den Türen der Privatklinik in Dauerpräsenz Posten bezogen habe. Die Gründe einer solchen radikalen Massnahme liegen bisher unter einem Deckmantel eisernen Schweigens. 



► FLITZER: Pärchen frönt der Freikörperkultur ◄

Der heisse Sommer verführte offenbar ein Pärchen dazu, in der kühlen Nachtluft durch die Strassen Central Counties im Eva- und Adams-Kostüm zu flitzen. Die Identität der FKK-Liebhaber ist bisher unbekannt.



► PORNODREH: Amateure versuchen sich am schnellen Geld ◄

Gähnende Leere im Stripclub Tempting Nightshift hat deren Besitzer offensichtlich dazu veranlasst, ihr Glück in der Pornobranche zu versuchen. Wenige Tage zuvor wurde zu einem Casting aufgerufen, um nach gut ausgestatteten, ausdauernden Darstellern zu suchen. Weitere Positionen des Stabs wie Kamera und Catering sind offenbar auch noch zu vergeben.


CC NEWSFLASH: Wegen Hungersnot: Kannibalist gesteht zahlreiche Frauenmorde

Als Kind machte James H., dessen wahrer Name eigentlich Collin M. lautet, eine grausame Entdeckung: seine Heimleiterin Miss Danvers war verantwortlich für die Ermordung mehrerer Waisenkinder. Als Erwachsener tritt Collin M. in Miss Danvers Fussstapfen.

Er wirkt auf den ersten Blick wie der nette Obdachlose aus dem Park. Doch hinter dieser freundlichen Fassade verbirgt sich ein Monster im Schafspelz. Mehr als zwanzig Frauenmorde gehen auf Collin M.'s Konto. Jedes seiner Opfer hat er wie eine gestopfte Weihnachtsgans ausgenommen und als Pfannenragout verarbeitet. Seine ehemalige Heimleiterin, die er wahrscheinlich als eine Art Mutterersatz sah, war ebenfalls eine Köchin mit Hang zum Barbarischen. Vermutlich waren die Streichungen öffentlicher Gelder der Grund für eine damalige finanzielle Notlage des Heimes, was Miss Danvers zu unmenschlichen Mitteln verleitete. Ihre kaltblütigen Kochrezepte hat er sich abgekupfert.

Auch Central County versetzte der Serientäter, dessen mörderische Spuren sich bis nach Chicago zurück verfolgen lassen, in Angst und Schrecken. Vor bereits zwei Wochen fand Memmet Ö. die kärglichen Überreste einer zerstückelten Frauenleiche in seinem Kiosk am U-Bahnhof von Central County. Da der Leiche auffallend professionell lebenswichtige Organe entnommen worden waren, ging die Polizei zunächst von einer Organhandel-Mafia aus, die hinter diesem und ähnlichen Fällen der Nachbarstadt stecke. 

Doch Collin M. beging bei seiner Jagd auf Futter Fehler. Das CSI von Central County aktivierte alle verfügbaren Einsatzkräfte und konnte dank des aufwendigen Einsatzes Collin M. innerhalb kürzester Zeit als Serientäter ausfindig machen und festnehmen. Inzwischen hat dieser auch ein vollständiges und umfangreiches Geständnis abgelegt. Die ermittelnden Beamten erhoffen sich, den Täter baldmöglichst dem Richter für einen Prozess vorführen zu können. Collin M. erwartet eine lebenslange Haftstrafe, oder jedoch die Todesstrafe.

„So sieht richtige Polizeiarbeit aus!“, erklären die Beamten des CSI nach gelungener Aufklärung der Morde stolz. Und das zu Recht. Die Meldungen der vergangenen Wochen über die zahlreichen Missstände bei der Polizei scheinen die Beamten angespornt zu haben, ihren guten Ruf wieder herzustellen. Auch wenn seine Resozialisierung unwahrscheinlich ist, erhält Collin M. auf richterliche Anweisung und zur Vermeidung eines Rückfalls indes nur noch veganische Kost.

CC NEWSFLASH: Ausgehtipps fürs Wochenende

LYNN'S COFFÈ

Manche könnten nicht einmal bis zum Nachmittag ohne sie aushalten: die kleinen Leckereien zum Kaffee. Ob Cupcakes, Muffins oder Törtchen, bei Lynn's Coffè findet man einfach alles, was das zuckersüsse Herz begehrt. Auch die Liebhaber von Brot und Brötchen kommen dort nicht zu kurz. Selbst Sonderwünsche werden dort den Kunden gerne erfüllt. 



KIOSK LOUNGE

Zum Salat den Essig vergessen? Zum Parkbesuch die Buddel Korn? Oder zu den Taschentüchern die passende Zeitschrift? Oder einfach mal die Alte zuhause vergessen lassen wollen und stattdessen bei einer Sportschau unter Freunden klönen? Dann ist die Kiosk Lounge die richtige Anlaufstelle, um noch nebenbei bei Wasserpfeife und Tee ein Pläuschchen zu halten, bevor man seine neuen Schätze nach Hause schafft.



ROAD RUNNERS

Die Bikerbar, in der es gesitteter zugeht, als an jedem anderen Ort dieser Stadt. So gesittet, dass die Besitzer sich nicht gegen Cupcakes, Muffins und Törtchen verwehren, um den gestressten Kleinkriminellen und Halbgangstern der Stadt einen beruhigenden Zuckerschock zu gönnen. Wer seine müden Knochen doch einmal in Bewegung bringen will, kann sich vor der Tür auf eine kleine Übung mit den Inhabern verabreden.



TEMPTING NIGHTSHIFT

Ein Ort der inneren Einkehr. Hier findet man Ruhe und kann die Vergangenheit hinter sich lassen. Abbitte leisten, Beichte ablegen oder Buße tun für die Sünden der vergangenen Stunden – das Angebot ist vielfältig. Nur eine Stunde reicht aus, um sich wie wiedergeboren und bereit für den Himmel zu fühlen.



FREE CENTRAL COUNTY CHURCH OF THE VIRGIN MARY

Dieses Etablissment ist nichts für schwache Gemüter! Enthüllungen und Entblössungen stehen auf der Tagesordnung. Dieser Sündenpfuhl bietet für Stammkunden übrigens noch mehr Service als nur jungfräuliche anmutende Blondinen, die die Besucher mit euphorischen Verzückungen blenden. Auf dem Dach besteht die Möglichkeit, die Feuertaufe zu bestehen – die atemberaubende Aussicht auf Sodom und Gomorra ist inklusive!



CC NEWSFLASH: Medizinische Versorgung befindet sich im Notstand

(von Skye Robertson) 

Die öffentlichen Einrichtungen geraten erneut unter Beschuss. Am vergangenen Wochenende sickerten schwere Vorwürfe gegenüber dem hiesigen Hospital durch. Mangelnde Arbeitsmoral ist dabei jedoch nur die Spitze des Eisberges.

„Meine Bewerbung wurde mit der Begründung abgelehnt, dass alle verfügbaren Posten im Hospital bereits besetzt seien“, erklärte eine junge arbeitswillige Frau. Diese Aussage löste Verwunderung unter einigen Bürgern aus, die sich empört über die Zustände im Hospital äusserten. Es sei nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, einen praktizierenden Arzt im Hospital anzutreffen. Dr. Emma Schneider, Ärztin für Allgemeinmedizin und Inhaberin einer kleinen Privatklinik, müsse inzwischen für jeden Notfall einspringen. Tatsächlich bestätigt Dr. Schneider diese Behauptungen: „Die ursprüngliche Vereinbarung mit dem Hospital sah vor, dass ich dem Hospital Privatpatienten abnehme, um dieses bei einer eventuellen Überfüllung zu entlasten. Doch die Realität sieht anders aus. Die Ärzte des Hospitals picken sich die Patienten heraus, die sie für sich für gut genug befinden.“

Was das bedeutet, erklärt Dr. Schneider im Detail: „Im Moment behandle ich einen Patienten, der in Lebensgefahr schwebte. Eigentlich habe ich meine Privatklinik wegen eigener Krankheit geschlossen, aber ich konnte ihn doch nicht auf der Strasse sterben lassen!“ Das mag nach einem unglaublichen Einzelfall klingen, doch Dr. Schneider belehrt schnell eines Besseren. „In der Vergangenheit wurde eine obdachlose Patientin, die eine Lungenentzündung diagnostiziert bekam, unter fadenscheinigen Begründungen aus dem Hospital gemobbt. In ihrer Verzweiflung wandte sie sich an mich; ich habe sie schliesslich aufgenommen. Über Umwege habe ich desweiteren von einem herzkranken, ebenfalls obdachlosen Patienten erfahren, dessen medizinische Versorgung nicht einmal in den Grundzügen sicher gestellt wurde. Tatsächlich habe ich alle Kosten für seine Behandlung vorfinanziert, da das Hospital zu einer solchen Geste der Menschlichkeit nicht bereit war.“ Statt mit einer Klage gegen die Methoden des Hospitals kontert Dr. Schneider jedoch mit einer selbstlosen Tat: „Diese und ähnliche Vorfälle waren für mich ausschlaggebende Gründe genug, den besonders Bedürftigen dieser Gesellschaft eine Anlaufstelle zu bieten. Mithilfe von Spendengeldern kann ich inzwischen mit meinem Projekt streetLife Obdachlosen ausreichend medizinische Versorgung bieten. Sie haben das gleiche Recht auf ärztliche Hilfe wie jeder andere Bürger dieser Stadt!“

Die Belegschaft des Hospitals handelt offenkundig verantwortungslos und profitgierig, ja sogar fahrlässig. Die Personalplanung des Chefarztes Dr. Rych lässt damit ebenfalls auf erhebliche Kompetenzmängel schliessen, wenn selbst die Notfalleinsatzkräfte inzwischen erst gar nicht mehr das Hospital ansteuern, sondern die Patienten direkt zu Dr. Schneider bringen. Die Ablehnung der jungen Krankenschwester war im übrigen nicht die einzige: auch ein interessierter Psychologe erhielt kürzlich eine Absage. Doch scheint es so, als ob die Gründe für das Abschotten des 'praktizierenden' Hospitalpersonals durch einen viel entsetzlicheren Skandal begründet sind, als bisher angenommen.

„Wenn man im Hospital jemanden erreichen will, geht nur Schwester Lisa ans Telefon. Dass die noch nicht längst das Handtuch geworfen hat, ist klar: die merkt ja eh nichts mehr. Sie glauben ja gar nicht, wie viele Gäste uns hier am Tresen tagtäglich ihr Leid klagen!“ verriet wenige Tage vorher eine Barinhaberin. Sie findet deutliche Worte für die schockierenden Vorgänge hinter den Mauern des Hospitals: „Der Seelendoktor macht sich über seine Patientinnen her, und der Chef ist ein notgeiler Bock, der lieber vögelt, statt zu behandeln. Wenn ich mitzählen würde, wie viele Mädchen sich hier schon die Augen ausgeweint haben, wäre ich morgen noch nicht fertig. Und zur Krönung erpressen diese beiden Schlingel die Mädchen auch noch, wenn sie ihre Lümmel in ihnen ausgewrungen haben. Das nenne ich einen Sauhaufen!“

Nach unterlassener Hilfeleistung reihen sich nun auch noch Nötigung, Missbrauch, Vergewaltigung und Erpressung in die immer länger werdende Liste der Vorwürfe ein. Aus Insiderkreisen wurde bekannt, dass Dr. McKenzie nach der vermeintlichen Entführung (wir berichteten) mit einer Fussfessel weiterhin seinem Dienst nachging. Tatsächlich ist unter diesen neu bekannt gewordenen Umständen davon auszugehen, dass Dr. McKenzie bereits zu diesem Zeitpunkt mit Straftaten auffällig wurde und die Behauptung der Entführung nur eine medienwirksame Irreführung der Allgemeinheit war, um seine kriminellen Machenschaften zu verschleiern. Es ist sicher kein purer Zufall mehr, dass ausgerechnet ein Sprössling des McKenzie-Clans einen Platz als Praktikantin beim städtischen Richter gefunden hat.



Mit nur 1 Dollar können Sie
das Leben eines Obdachlosen retten.

Spenden Sie an das Projekt streetLife
und sichern Sie sich Ihre Chance auf eine
Presidential Citizens Medal noch heute!

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Emma Schneider


CC NEWSFLASH: Familiendrama endet mit Totalschaden


(von Skye Robertson)

Ein heftiger Ehestreit in der Park Avenue, den sich ein lesbischen Pärchen mit Migrationshintergrund lieferte, war Auslöser für ein in der Folge zertrümmertes Cabrio. Im Eifer des Gefechts wuchtete eine der Beteiligten einen Wohnzimmertisch über die Fensterbank aus der Wohnung. Fliegendes Mobiliar, so die Aussage der einen, sei in ihrer Heimat ein üblicher Vorgang bei Zwistigkeiten unter Liebenden. Dass sich jedoch der Sportwagen von Unbeteiligten unter dem Fenster befand, in dessen Frontscheibe sich das schwere Möbelstücke verkeilte, wurde dabei offenbar billigend in Kauf genommen. Die Polizei nahm den Vorfall umgehend auf. Der Schaden beläuft sich vermutlich auf mehrere Tausend Dollar.

CC NEWSFLASH: Officer verleumdet und foltert Vergewaltigungsopfer im Revier

Ein ehemaliges Kinderkarussell wurde zum Ort des Verbrechens
(von Skye Robertson)

Nachdem die Polizei von Central County in den letzten Monaten eher in Verruf geriet, als in positiver Weise von sich reden zu machen, schien sich zunächst alles zum Guten zu wenden. Unter anderem absolvierte Lieutnant Fenty eine Fortbildung der höheren Laufbahn, um die Abteilung der Crime Scene Investigations in leitender Funktion zu übernehmen. Sie berichtet: "Nach den Umstrukturierungen aufgrund der kürzlichen Personalaufstockungen habe ich die Abteilungseffizienz ausgewertet. Die Aufkärungsquote der Fälle liegt bei 78%, laufende Fälle eingeschlossen. Die Anzahl an Kapitalverbrechen ist seit Aktivierung der CSI im Stadtbereich Central County um 85% gesunken. Mit anderen Worten: es ist sehr ruhig geworden. Die dadurch gewonnene Zeit ermöglicht die Fokussierung auf interne Weiterbildungen, um die Qualität der Ermittlungsmethoden und die Qualifizierung der Beamten weiter zu steigern. Trotz Budgetknappheit kann ich mich über abgeleistete Arbeit und den Einsatz meiner Beamten nicht beklagen. Ein neuer Einsatzwagen zur Auswertung und Bearbeitung für forensische Beweismittel wurde ebenfalls angeschafft."

Doch dieses verheissungsvolle Fazit wird nun deutlich getrübt. Dem 'Nuttenproblem' in Central County wird mit aggressiven Einsatzmethoden begegnet. "Man muss der Schlange den Kopf abschlagen!", erklärt ein Deputy. Nur so ist es wohl zu erklären, wie es zu dem schauerlichen Vorfall um Miss Salmonelli* kommen konnte. Nur mit einem jämmerlichen String und läppischen Sandalen bekleidet, wurde sie vom hiesigen Officer Luftikus* im Park unter dem Karussell aufgefunden. Sie hatte eine Abkürzung durch den Park nehmen wollen, und wurde dabei offensichtlich das Opfer einer Vergewaltigung. Doch anstelle von Hilfe erwartete die junge Frau eine Demütigung nach der anderen. Zunächst wurde ihr von Officer Luftikus die 'Standardprozedur' angekündigt: 24 Stunden Haft in einer Zelle der unteren Geschosse im Polizeirevier. Miss Salmonelli berichtet von einem mehrstündigen Verhör unter Beleidigungen, Spott und Hohn. Davon, dass sie das Verhör fast nackt über sich ergehen lassen musste und anschliessend gezwungen wurde, sich vollends zu entblössen. Bei einer eisig kalten Zwangsdusche drohte ihr Officer Luftikus mit dem Teaser, sollte sie sich nicht entspechend seinen Anweisungen waschen. Nach all den Peinigungen wollte er sie schliesslich nur in eine Decke gehüllt zurück auf die Strasse setzen. 

Das Vergewaltigungsopfer Miss Salmonelli muss nach all der Schmach nun auch noch mit einer Anzeige wegen Prostitution und Erregung öffentlichen Ärgernisses rechnen. Ein Beamte habe ihr im Fitness-Studio mündlich mitgeteilt, dass man die Ermittlungen einstellen werde. Es gebe keinerlei haltbaren Ansätze. Stattdessen strebe man an, ein Verfahren gegen sie einzuleiten. Miss Salmonelli ist über die mangelnde Polizeiarbeit empört. Vom Opfer wurde sie zur Täterin. Sie sucht nun den Weg in die Öffentlichkeit, und erhofft sich darüber auch, Staranwälte auf ihren brisanten Fall aufmerksam zu machen, um den äusserst fragwürdigen Foltermethoden der Polizei Einhalt zu gebieten.


*Name von der Redaktion geändert. Eventuelle Namensgleichheiten sind rein zufällig.

CC NEWSFLASH: Missbraucht Mrs. McKenzie ihr Amt?

(von Skye Robertson) 

Entführung, Untersuchungshaft, Zwangsbeurlaubung oder nur ein PR Gag? Um das kürzliche Verschwinden und Wiederauftauchen Dr. McKenzies ranken sich immer noch viele Gerüchte. Dass diese überhaupt so viel Nahrung finden konnten, ist unter anderem darin begründet, dass Dr. McKenzie Nachfragen zum Vorfall mit dem nachdrücklichen Hinweis "Das ist meine Privatangelegenheit, die niemanden zu interessieren hat" abwiegelte, und weder das Krankenhaus noch die Polizei trotz expliziter Anfragen bisher bereit sind, zum Vorfall öffentlich Stellung zu nehmen.

Pikantes Detail der Sache: Die Chefin der Polizei, Mrs. McKenzie, trägt nicht zufällig den gleichen Nachnamen. Sie ist die Ehegattin des Oberarztes. Dass sich Eheleute der Aussenwelt gegenüber gegenseitig in Schutz nehmen wollen, bleibt noch verständlich. In diesem Fall erhält die ganze Angelegenheit jedoch einen äusserst faden Beigeschmack angesichts der gehobenen und verantwortungsvollen Positionen der Eheleute McKenzie.

Tatsächlich wurde die Entführung Dr. McKenzies aus inneren Kreisen des Krankenhauses sowie des Polizeireviers indirekt bestätigt. Ebenso bestätigt wurde die Tatsache, dass McKenzie seine Arbeit direkt wieder aufnahm. Es scheint ganz so, als ob Mrs. McKenzie ihr Amt als Polizeichefin missbraucht, um die Entführung zu vertuschen, oder gar die Ermittlungen zu verschleppen. Ein nicht von der Hand zu weisender Motivationsgrund wäre hierfür sicher auch, einen möglichen Verlust der Arztzulassung Ihres Ehegatten zu verhindern. Denn immerhin ist bei solch traumatischen Ereignissen wie einer Entführung davon auszugehen, dass selbst die Götter in Weiss nicht vor schweren psychischen Folgeschäden geschützt sind. 

Die Vertuschung von Straftaten scheint jedoch übliche Methode zu sein. Samira*, ein junges und verstörtes Mädchen, erzählt von ihrem dramatischen Schicksal. Ihre Familie wurde Opfer eines Schusswechsels. Mindestens zwei männliche Familienmitglieder liegen mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus, nachdem sie ausserdem noch im Krankenbett von einem wachhabenden Polizisten angegriffen worden sein sollen. Ihr Zustand ist offenbar so sehr besorgniserregend, dass ein Besuchsverbot besteht, wie auch Chefarzt Rych vor Ort auf Anfrage bestätigte. Im Zuge des Geiseldramas im Motel (wir berichteten) sei sie gegen ihren Willen in polizeiliche Gewahrsam genommen worden. Völlig unverständlich ist es für die junge Frau, warum sie Schutzhaft benötige, zumal sie ihren Aussagen nach bereits von zwei Personen dauerhaft im Auge behalten wird. Doch zu all diesen Strafbeständen sowie zum Vorwurf willkürlicher Polizeimassnahmen gibt es ebenso wenig wie zur Entführung McKenzies eine öffentliche Stellungnahme der Polizei.


*Name von der Redaktion geändert. Eventuelle Namensgleichheiten sind rein zufällig.

CC NEWSFLASH: Geiseldrama im Motel

Verkleidete Beamte stellen eigene Kollegen!
Im Hintergrund: das Einsatzfahrzeug des SEK

(von Skye Robertson) Wer glaubte, in Central County wäre ein so verschlafenes Eckchen wie das Central County Inn Motel ein sicherer Ort, um den Trubel der Stadt einmal hinter sich zu lassen, wird sich eines Besseres belehren lassen müssen! Nur wenige Minuten vor Erscheinen dieses Artikels ging ein schier endlos scheinendes Geiseldrama zu guter Letzt doch noch glimpflich zu Ende. 
Was zunächst wie dass Werbegefährt einer Sexspielzeugkette für eine
Einladung zur Dildoparty wirkte, entpuppte sich als Polizeifahrzeug
Verdeckt ermittelnde Polizisten, die sich als mexikanische Saisonarbeiter einer Sexspielzeugkette ausgegeben hatten, zerschlugen offenbar einen Ring korrupter Kollegen. Unerkannt verschafften sie sich Zutritt in die Hotelräume, wo sie die vermeintlichen Täter auf den Boden brachten und ihnen Handschellen anlegten. Ein Sondereinsatzkommando traf nur Sekunden später am Tatort ein und führte die Verbrecher ab.
Das gerettete Opfer wirkte verstört und wurde schnellstmöglich vom Tatort
weg geführt, wo sich das stundenlange Drama abgespielt hatte
Bislang ist noch unklar, welche Straftaten den beiden männlichen Beamten, die vermutlich in Zivil ermitteln sollten, vorgeworfen wird. Vorläufig ist von Freiheitsberaubung, Mithilfe bei der illegalen Einwanderung und Menschenhandel auszugehen. Das junge Opfer, das durch die erschütternde Befreiungsaktion aufgrund des sensationell beherzten Eingreifens der Sondereinheiten gerettet werden konnte, soll einen schweren Schock mit Ohnmachtsfolge erlitten haben.